In einer in BMC Gastroenterology veröffentlichten Studie wurde die Wirksamkeit von Sobrade® Kautabletten als Ergänzung zur Protonenpumpenhemmer-Therapie (PPI) bei der Behandlung von typischen und atypischen GERD-Symptomen bestätigt. GERD ist die Abkürzung für den englischen Begriff gastroesophageal reflux disease, also gastroösophageale Refluxkrankheit. Dabei handelt es sich um eine chronische Speiseröhrenerkrankung, die häufig mit Sodbrennen einhergeht und durch Aufsteigen von Magensäure oder Mageninhalt in die Speiseröhre ausgelöst wird. Untersucht wurden 47 Patienten, die im Mittel bereits seit fünf Jahren mit PPI therapiert werden und über eine unzureichende Wirkung klagten. Die Einnahme von Sobrade® Kautabletten erfolgte Add-on über einen Zeitraum von 14 Tagen (3 x tgl.) nach dem Essen sowie einmal vor dem Zubettgehen. Alle Studienteilnehmer bewerteten die Verträglichkeit des Produktes mit sehr gut oder gut. 49 Prozent der Patienten berichteten von einer Linderung der Symptome innerhalb von 15 Minuten. Diese hielt im Durchschnitt bis zu 3,5 Stunden an. Schweregrad und Häufigkeit von acht der neun bewerteten Symptome verbesserten sich während der Behandlungsphase signifikant, wobei die deutlichste Verbesserung bei Sodbrennen (Brennen und Schmerzen hinter dem Brustbein) beobachtet wurde. Die Kautabletten wirken rein physikalisch. Schon im Mund entsteht beim Kauen aus gelbildenden Bestandteilen wie Hyaluronsäure ein schützender Gel-Komplex. Beim Schlucken verteilt er sich über die Schleimhaut von Rachen und Speiseröhre. Die gereizte Schleimhaut darunter kann sich regenerieren.
Quelle: nach Informationen von Pohl-Boskamp